Prozesskontrolle einfach gemacht!

Ich sitze weiterhin an meinem Buch. Ich denke, ich werde im Februar mit dem Schreiben fertig - hoffentlich ;-)
Bis dahin hier mal wieder ein kurzes Auszug:
Prozesskontrolle ist ein wichtiger Bestandteil der kontinuierlichen Evaluation. Denn wenn es mit dem Kollegen nicht klappt, der Drucker spinnt oder einfach immer noch viel zu viel zu tun ist am Ende eines Tages, dann kann das Ergebnis einfach nicht so erfolgreich wie möglich sein. Natürlich ist im beschäftigten Alltag nie genug Zeit, um sich auch noch darüber Gedanken zu machen - ein Leidwesen der Evaluation generell. Wenn man sich aber mal über die Konsequenzen bewusst wird und über die Möglichkeiten, die eine Dokumentation von Prozess-Schwachstellen bietet, dann wird der Mehrwert - die Wertschöpfung - von Evaluation klar: Nur wer belegen kann, dass er schlecht ausgestattet ist und dass diese Tatsache ihn an effizienterer Arbeit hindert, der kann auch argumentieren und Forderungen gegenüber seinem Chef stellen. Und Abhilfe schaffen. Ein eigenes Faxgerät auf dem Schreibtisch erspart einem Mitarbeiter vielleicht in der Summe eine halbe Stunde täglich, die er/sie nur zwischen Büro und Fax hin- und herrennt. In dieser Zeit hätte er oder sie doch viel besser weitere Anfragen beantworten können. Oder die ständigen Anfragen von anderen, internen Abteilungen, für die "schnell mal eben" etwas erledigt werden soll, was gar nichts mit PR-Arbeit zu tun hat, halten den PR-Referenten oder die PR-Referentin regelmäßig davon ab, neue Texte von für die Pressehomepage zu verfassen. Oder die interne Kommunikation ist so mangelhaft, dass der PR-Leiter immer als Letzter von Neuerungen erfährt.
Diese Beispiele ließen sich beliebig fortführen. Es geht darum, zu zeigen, dass es sich lohnt, ein paar Minuten von der wertvollen Zeit abzuknapsen, um zu dokumentieren, was man tut und welche Faktoren gut oder schlecht laufen. Das kann ganz einfach geschehen: eine standardisierte Vorlage bietet die Möglichkeit für schnelle Urteile in Form von Ampeln und kurze Kommentare zur Erläuterung (siehe Grafik). Monatlich als Kurzreport beim Chef abgeben und er weiß, wo der Schuh klemmt - schwarz auf weiß.
... und wenn der Prozess streifenfrei läuft, dann klappt es auch (besser) mit den Journalisten!

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